MobilitÀt Lanzarote

25. August 2026 | Von | Kategorie: Oberstufe
Vom 01.03. bis zum 02.05.2026 verbrachten im Rahmen eines von Erasmus+ geförderten Austausches fĂŒnf SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des 11. Jahrgangs zwei Monate auf Lanzarote. Liam und Nathalie besuchten eine Schule in Costa Teguise und Emil, Enno und Lena eine Schule in Arrecife. Alle fĂŒnf lebten in Gastfamilien und einige nahmen/nehmen ihre Austauschpartner ebenfalls auf.
Auch im Schuljahr 2026/2027 werden drei SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die Möglichkeit erhalten, mit Erasmus+ ein bis zwei Monate auf Lanzarote zu verbringen.

 

Nathalie Koch

Ich bin aus dem 11. Jahrgang und bin eine der 5 SchĂŒler*innen, die an dem zweimonatigen Austausch im MĂ€rz und April 2026 nach Lanzrote, Spanien teilgenommen haben.

Auf Lanzarote bin ich auf eine Schule in Costa Teguise gegangen. Wir hatten von 9:00 – 16:00 Uhr Schule mit einer 20-Minuten Pause und einer 50-Minuten Mittagspause. Die Schulstunden waren nicht wie bei uns 45 Minuten, sondern 50 Minuten lang. Ein großer Unterschied fĂŒr mich war die Umstellung mit der Zeit, da es auf Lanzarote eine Stunde frĂŒher ist als hier in Deutschland und dass ich eine Schuluniform tragen musste.

Was mir im Unterricht aufgefallen ist, die SchĂŒler melden sich nicht viel, sondern werden vom Lehrer einfach so drangenommen oder rufen rein. Auch verbringen viele ihren restlichen Nachmittag mit Lernen und Hausaufgaben.

Meine Austauschfamilie war viel mit mir unterwegs und hat mir nicht nur so viel wie möglich auf Lanzarote, sondern auch auf den zwei Nachbarinseln gezeigt. Auf La Graciosa haben wir zum Beispiel auf einem Boot geschlafen, was fĂŒr mich eine neue und sehr coole Erfahrung war.

Auch eine fĂŒr mich spannende Erfahrung war Karneval. Ich war einmal in Costa Teguise und einmal auf La Graciosa dabei und obwohl ich nicht so der Partytyp bin, hatte ich durchaus Spaß. Man hatte unterschiedliche Musik, an fast jeder Ecke und ĂŒberall haben die leute getanzt. Verkleidet wurde sich natĂŒrlich auch.

Etwas, das ich sehr mochte und auch zimlich vermisse, ist das Mittagessen mit der Familie am Samstag. Jeden Samstag ist die ganze Familie bei den Großeltern zusammen  gekommen und haben das von den Großeltern gekochte Essen gegessen. Es war immer herzlich und sehr lecker. Auch habe ich einige neue Freunde in der Schule und beim Volleyballtraining gefunden.

Schwierig war es im Untericht oder in GesprÀchen zwischen anderen etwas zu verstehen, aber in den letzten 3-4 Wochen ging das immer besser. Obwohl ich recht wilkommen war, war es am Anfang, vorallem in der Schule, ein bisschen schwierig sich einzuleben. Ich habe daraus gelernt, dass ich auch selbst offener sein und auf die Leute von mir aus zugehen muss.

 

FĂŒr mich war der Austausch ein einmaliges Erlebnis und ich bin sehr dankbar fĂŒr die Möglichkeit, diese Erfahrungen gesammelt haben zu können. Ich habe gelernt selbstĂ€ndiger, offener und abenteuerlustiger zu sein. Ich wĂŒrde mich jedes Mal wieder dazu entscheiden, an einem solchen Austausch teilzunehmen und empfehle jedem, der die Chance hat an einem Austausch teilzunehmen, diese zu nutzen.

 

Liam Schulz

Im Rahmen des Erasmus-Programms meiner Schule hatte ich die Möglichkeit, zwei Monate auf der kanarischen Insel Lanzarote zu verbringen. Gemeinsam mit zwei Freunden aus meiner Schule reiste ich nach Spanien, um neue Erfahrungen zu sammeln, die Kultur kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln. Diese Zeit war fĂŒr mich eine unvergessliche und sehr prĂ€gende Erfahrung.

WĂ€hrend meines Aufenthalts lebte ich bei einer spanischen Gastfamilie. Dadurch konnte ich den Alltag und die Kultur vor Ort besonders intensiv erleben. Meine Gastfamilie war sehr freundlich und offen, sodass ich schnell eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Schon nach kurzer Zeit fĂŒhlte ich mich wie ein Teil der Familie und konnte viele besondere Momente mit ihnen teilen.

Da ich Spanisch bereits vorher in der Schule gelernt hatte, war die Sprache fĂŒr mich nicht komplett neu. Trotzdem habe ich wĂ€hrend meines Aufenthalts vor Ort sehr viel dazugelernt. Durch die tĂ€glichen GesprĂ€che mit meiner Gastfamilie, in der Schule und in meiner Freizeit konnte ich mein Spanisch deutlich verbessern. Vor allem mein SprachverstĂ€ndnis und das freie Sprechen wurden mit der Zeit immer besser, da ich die Sprache jeden Tag aktiv benutzt habe.

Neben der Schule und dem Familienleben hatte ich auch die Möglichkeit, viele neue Hobbys auszuprobieren. Besonders begeistert hat mich das Surfen. Ich wohnte ganz in der NĂ€he eines der grĂ¶ĂŸten Surfspots auf Lanzarote und konnte dadurch regelmĂ€ĂŸig am Meer sein. WĂ€hrend meines Aufenthalts lernte ich das Surfen und machte dabei große Fortschritte. Die Zeit am Strand und im Wasser gehörte zu den schönsten Erlebnissen meines Erasmus-Aufenthalts.

Außerdem spielte ich in der Schule und auch in meiner Freizeit hĂ€ufig Padel mit anderen SchĂŒlern und Freunden. Dadurch lernte ich viele neue Menschen kennen und konnte mich noch besser in das Leben vor Ort integrieren. Sport spielte insgesamt eine große Rolle wĂ€hrend meiner Zeit auf Lanzarote und hat meinen Aufenthalt zusĂ€tzlich bereichert.

Die zwei Monate auf Lanzarote haben mich persönlich sehr weitergebracht. Ich wurde selbststĂ€ndiger, offener gegenĂŒber anderen Kulturen und sicherer im Umgang mit der spanischen Sprache. Außerdem habe ich viele neue Freundschaften geschlossen und unvergessliche Erinnerungen gesammelt.

Insgesamt war der Erasmus-Aufenthalt eine einzigartige Erfahrung, fĂŒr die ich sehr dankbar bin. Die Zeit auf Lanzarote wird fĂŒr mich immer eine besondere Erinnerung bleiben.

Abschließend wĂŒrde ich das Erasmus-Programm jedem ans Herz legen und uneingeschrĂ€nkt weiterempfehlen. Auch wenn es am Anfang vielleicht etwas Überwindung kostet, in ein anderes Land zu gehen und in einer fremden Familie zu leben, sollte man keine Angst davor haben. Die Menschen vor Ort sind sehr herzlich, offen und hilfsbereit, sodass man sich schnell wohlfĂŒhlt und gut aufgenommen wird. Jeder, der die Chance bekommt, sollte sie nutzen – es lohnt sich in jeder Hinsicht.

 

Emil Schultz

Ich bin Emil aus der 11. Klasse und habe zwei Monate in einer spanischen bzw. in zwei spanischen Familien auf Lanzarote gelebt. Ich bin dort normal auf die Schule gegangen und habe in einer spanischen Klasse Unterricht mitgemacht. Ich habe meinen Alltag gelebt und die Zeit sehr genossen.

Den ersten Monat, habe ich bei meiner Austauschpartnerin Laura gewohnt. Am Anfang war es natĂŒrlich erstmal komisch, aber die Familie war super nett und ich habe mich gut mit Laura verstanden. Ich habe mich da dann auch im Fitnessstudio angemeldet und habe mich in meiner Freizeit mit spanischen Freunden oder den anderen Deutschen getroffen, die auch bei dem Austausch mitgemacht haben. Dadurch, dass wir auf einer Insel gelebt haben, die neben Afrika liegt, hatten wir sehr gutes Wetter und das fast durchgehend. Die Insel hat super StrĂ€nde und ich konnte dort das erste mal Surfen gehen und habe auch das erste mal Padel gespielt.

 Im zweiten Monat musste ich dann leider die Familie wechseln, weil es gesundheitsbedingte Probleme in der Familie gab. Deshalb habe ich den zweiten Monat in der Familie von Santiago verbracht. Den kannte ich bereits ganz gut und ich war davor auch schon öfters bei ihm zuhause. Seine Familie war auch super nett und sie kommt aus Venezuela wodurch ich viele venezolanische Gerichte gegessen hatte. Nach dem ersten Monat hat man sich auf der Insel auch schon ziemlich gut eingelebt und man hat fast jeden Tag etwas gemacht, ob es zum Strand gehen war oder Fußball spielen. oder.

Ich konnte mein Spanisch auch deutlich verbessern und kann mich jetzt zumindest grundlegend mit den Spaniern unterhalten.

Ich wĂŒrde auf jeden Fall jedem empfehlen, so einen Austausch mitzumachen und ich wĂŒrde es rĂŒckblickend als eine wirklich sehr gute Zeit in Erinnerung behalten.

Außerdem hilft es auf jeden Fall dabei besser in Spanisch zu werden.

 

Enno Prösch

Die Austausch nach Lanzarote war auf jeden Fall ein sehr besonderes Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden. Begleitet auf die Insel haben uns zwei Lehrerinnen, die uns in den ersten Tagen mehrmals besucht haben und uns geholfen haben, wenn wir Probleme hatten. FĂŒr viele von uns war es das erste Mal im Ausland und daher eine ganz besondere Erfahrung.

WĂ€hrend der Zeit auf Lanzarote haben wir viele interessante Dinge erlebt und zusammen unternommen. Besonders die Landschaft mit den Vulkanen und dem Meer war echt beeindruckend und sah teilweise komplett anders aus als bei uns. Wir haben viele neue Orte gesehen und hatten gleichzeitig einfach eine gute Zeit zusammen.

Wir konnten auch neue Menschen kennenlernen, unsere Sprachkenntnisse in Englisch und ich besonders in Spanisch verbessern, wir haben erfahren, wie Menschen in einen fernen Land leben und ihren Tag gestalten und wie die Schule in Spanien ist.

 Insgesamt war der Austausch wunderschön. Ich wĂŒrde es jedem empfehlen der Lust hat neue Leute kennenzulernen und neue Orte zu entdecken und seine Sprachkenntnisse verbessern möchte, an dem Lanzarote-Austausch teilzunehmen. Der Austausch hat viele besondere Momente möglich gemacht, an die wir uns noch lange erinnern werden. Ich bin sehr dankbar, dass ich daran teilnehmen durfte.

Lena Thiessen

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